30.9.13

[Fertig] Sie sind ungleich.... sie sind flauschig....

... ich LIEBE sie :)

 
Natürlich war ich handarbeitstechnisch nicht ganz untätig während meines Praktikums :) Abends bin ich zwar oft totmüde ins Bett gefallen und war froh, einfach nicht mehr Praktikantin gewesen zu sein, aber manchmal hab ich auch ein bisschen gestrickt. An bunten Don't-Bother-Socken nach dem Zauberball-Socks-Prinzip (*klick* für die Anleitung).


Dauernd haben mich auch "außerhalb vom Job" Leute beim Einkaufen oder Spazieren angesprochen: "Sie sind doch die Praktikantin und studieren Theologie... Ja, ich hab da mal ne Frage und würde gern Ihre Meinung hören..:" Einerseits waren das sehr schöne und nette Begegnungen und auf jeden Fall ein Vorgeschmack für das spätere Pastorendasein, andererseits war's zum Teil auch schwer, einfach nicht aus meiner Rolle rauszukommen. Für vier Wochen geht das noch. Aber später kann das echt ein Problem sein. Bin ich als Freundin oder als Pastorin eingeladen?


Jedenfalls hab ich zur Entspannung mal wieder quietschbunte Socken gestrickt - für mich. :) Die Wolle ist superweich und ich bin gespannt, wie sie nach dem Waschen aussehen - auf dem ersten Bild sieht man ja schon, dass sie filzt :/ Aber ich mag sie trotzdem :)


Hier geht's noch zum Ravelry-Projekt....

24.9.13

Geschafft - 4 Wochen Gemeindepraktikum

Vier Wochen sind vorbei. Während sich die Halbzeit anfühlte, als ob ich noch 100 Jahre in Timmendorf verbringen müsste, vergingen die letzten zwei Wochen wie im Fluge. Vier Wochen lang Strandtaufen, Vorträge, Konvente, Synoden, Konzerte, Besprechungen, Beerdigungen, eine Trauung, Gottesdienste, Geburtstagsbesuche, Kirchenbesichtigungen, Andachten, ... Nette Gespräche, gruselige Entdeckungen, Reflektion und Strand.

Ich habe viel über mich und den Pastorenjob gelernt. Man muss nicht alles machen, was man machen muss. Und man kann sich auch optimal vorbereitet den schönen Seiten des Lebens hingeben und trotzdem seinen Beruf machen. Man kann man selbst sein, man muss es sogar. Und man muss den Mund aufmachen, wenn Ungerechtigkeit, Vorurteile und blanke Unwissenheit andere Menschen verletzen. 

Und jetzt sitze ich gut ausgeschlafen auf meinem eigenen Bett, mein Freund tippt neben mir an seiner Bachelorarbeit, die Sonne scheint, und das Praktikum ist zuende. Ein für alle mal. Diese Studienetappe ist auch geschafft.


9.9.13

Gemeindepraktikum II - Halbzeit

Da ist es schon: Bergfest. Halbzeit. Zwei Wochen sind vergangen und das Zwischentreffen ins Ludwigslust ist auch schon bestritten.
In der Zwischenzeit ist viel passiert - eigentlich zu viel, um es zu diesem Zeitpunkt greifen zu können.

Jetzt regnet es und mein Terminplaner ist noch nicht gefüllt für diesen Tag. Ich wünsche mir auch nichts mehr als dass es so bleibt... Dann könnte ich in Ruhe ein paar Zeilen für meine Predigt schreiben, ein bisschen an meinen Hausarbeiten werkeln und zu guter Letzt meine schöne Spindel auspacken und ein bisschen abschalten... Das wäre so gut.

Also, ich lass mich dann mal überraschen, wie der Tag wird...

Habt es gut!
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