5.10.11

Blutige Wolle

Viele Leute wollen wissen, woher ihr Essen kommt. Sie achten darauf, Eier möglichst aus Freilandhaltung oder gar vom Wochenmarkt zu kaufen, bevorzugen das Fleisch vom lokalen Schlachter und greifen auch gern zu Bio- oder Fairtrade-Produkten. Auch bei der Kleidung entscheiden sich viele bewusst gegen die von Billigdiscountern, weil bekannt ist, dass die Ware von Menschen, oft Kindern, unter grauenhaften Bedingungen hergestellt wird.


Aber wie ist das mit unserer Wolle, mit der wir stricken, häkeln oder die wir zu Garn spinnen?


Das Hörbuch "Tiere essen" von Jonathan Safran Froer hat mich auf diese Frage gebracht und ich habe angefangen zu recherchieren. Ich will nicht, dass Blut an meiner Wolle klebt.


Die häufigsten tierischen Fasern, die man in Garnen findet, stammen von Schafen, Kaschmir- oder Angoraziegen, Angorakaninchen, Yaks, Lamas und Alpakas.
Die Wolle wird entweder geschoren oder auch ausgekämmt, weiterhin gewaschen, kardiert, evtl. gebleicht oder gefärbt und dann zu Garn versponnen, welches wir dann für unsere Handarbeiten kaufen können.

Australien produziert 30% des weltweiten Wollaufkommens - australische Merinowolle hat jeder schon einmal in der Hand gehabt. Die meiste Wolle kommt von Merinoschafen, die zu tausenden gehalten und auf's Übelste gequält werden.

Merinoschaf (c) by Just Chaos

Das Besondere: Merinoschafe werden so gezüchtet, dass sie eine möglichst hohe Hautoberfläche haben, um entsprechend viel Wolle zu geben, dadurch entstehen Hautfalten. In diesen Hautfalten sammeln sich Feuchtigkeit und Urin, was Fliegen dazu bringt, ihre Eier in ihnen abzulegen, aus denen Larven schlüpfen, die die Schafe bei lebendigem Leib auffressen. Das würde bedeuten, dass das Schaf keine Wolle mehr geben kann und deswegen wollen es die Rancher auf grauenhafte Art und Weise vehrindern - mit dem sogenannten "mulesing".


Beim "mulesing" werden die lebenden Schafe auf den Rücken geworfen und ihre Beine an Metallstäben fixiert. Ohne Betäubung oder Schmerzmittel schneidet man ihnen große Fleischstücke aus dem Schwanzbereich weg. So soll eine glatte, vernarbte Oberfläche entstehen, auf der die Fliegenlarven nicht abgelegt werden können. Die riesigen blutigen Wunden allerdings können ebenfalls von Fliegen befallen werden, bevor sie überhaupt heilen können.


Merinoschafe (c) by RaeAllen



Dabei ist das alles nicht nötig - Alternativen sind z.B. Fliegenfallen oder auch eine andere Merinozucht, bei der die Hautfalten verringert wurden, sodass Larvenbefall gar nicht erst möglich ist. (Quelle)

Weitere Infos darüber:

Wer jetzt glaubt, dass Merinoschafe ja nun eine Ausnahme seien, was Tierquälerei im Bereich Wolle angeht, irrt sich.
Angorakaninchen werden z.B. in engen und sterilen Käfigen gehalten, damit ihre langen Haare nicht verschmutzt werden, kein Stroh liegt darin und unter den Käfigbodenstäben Unmengen von Kot. - In den wenigsten Ländern, darunter Österreich, ist dieses grausame Verfahren verboten. China, woher 80% des weltweiten Angoraangebots herstammt, gehört nicht dazu. (Quelle)


Doch woher kommt nun die Merino-, Kaschmir oder Angora-Wolle namenhafter Garnhersteller?


Zunächst einmal ist es erstaunlich, dass man KEINER Firmenhomepage überhaupt irgendetwas über die Herkunft der Wollbestandteile erfährt. Interessiert das denn niemanden?

Nun, mich schon, und deshalb hab ich nachgefragt.

Hier, was die einzelnen Firmen geantwortet haben: (Auszüge aus den Antwort-Mails)


ONline: "Da wir ein Großhändler für Handstrickgarne sind und diese über mehrere Lieferanten beziehen, ist es für uns ein unglaublich großer Aufwand, die Herkunft eines jeden Garnes zu erfragen, da viele unserer Garne Mischungen sind. Unsere Lieferanten sichern uns die Einhaltung der REACH-Verordnung zu."

Nach einer weiteren Nachfrage:

"Nachdem ich nun bei unseren Lieferanten per Mail nachgefragt habe, ob die Wolle aus Massentierhaltungen gewonnen wird bzw. bei diesen geordert, wurde dies ausdrücklich ausgeschlossen. Wie bereits gesagt, unterliegen unsere Garnlieferanten den REACH-Verordnungen und somit können Sie sicher sein, dass alle Vorschriften eingehalten werden."


Schoppel: "[...] Wir verabeiten meist bis 23 mic Wollfeinheiten. Das sind 95 % des Verbrauches an Wolle in unserer Firma und diese kommt aus Südamerika und Süddeutschland . In diesen Ländern werden bekanntlich keine Mulesin behandlungen angewendet. Sofern australische Wolle eingesetzt wird bestätigt uns der Lieferant eine mulesinfreie Produktion."

Lang Yarns: "Wir können Ihnen keine detaillierteren Informationen geben. Die Rohwolle wird auf dem Weltmarkt / Börse gehandelt und nicht von uns gekauft bzw. verarbeitet."

Lana Grossa:  nach einer Woche immer noch nicht geantwortet

Schoeller+Stahl: nach einer Woche immer noch nicht geantwortet

Coats (Regia, Schachenmayr, etc.): nach einer Woche immer noch nicht geantwortet



(c) by LollyKnit

Wie beim Essen gilt auch für Wolle die zentrale Frage: 
"Wie viel Leiden akzeptiere ich für meine Wolle?"


Wer nicht fragt, bleibt dumm.


Der Wolle sieht man ihre Herkunft/Produktion leider nicht an, ich hab noch keine Herkunftsangabe auf den Etiketten gefunden. Ich schließe aber nicht aus, dass intelligente Garnhersteller ihre Garne tatsächlich damit versehen.

Also ist es an uns, sie zu fragen. Und, und das ist meine persönliche Meinung, ich werde mir in Zukunft zwei Mal überlegen, ob ich Garn kaufe von einem Hersteller, der selbst nicht weiß, woher die Wolle eigentlich kommt und wie die Tiere behandelt werden, die die Wolle geben. Die andere Möglichkeit wäre natürlich, dass er es genau weiß und genau deshalb nicht auf meine Nachfrage antwortet. Beides nicht sonderlich sympathisch.

Wie beim Essen gilt auch für Wolle die zentrale Frage: "Wie viel Leiden akzeptiere ich für meine Wolle?"

Acryl ist eine der günstigen Alternativen. Ich persönlich mag das Aussehen nicht, ich mag die Qualität nicht, sie kratzt und ich würde mich selbst und meine Kinder niemals in Acryl-Gestrick kleiden. Never. Zumal wir dann auch bei einem anderen Schadensfaktor wären: Acryl belastet die Umwelt.

Aber es gibt auch noch andere Alternativen: Bambus, Milchfaser, Baumwolle, Leinen, Soja, ... Es ist nicht so, dass wir darauf angewiesen sind, Schurwolle zu verwenden. Nur sollten wir auch bei diesen Alternativfasern auf ihre Produktion achten - bei Bambus z.B. ist bekannt, dass viele Hersteller eine immense Anzahl von Chemikalien benutzen.

Andererseits können wir auch handgesponnene Wolle verwenden oder selbst zur Spindel greifen. Das macht Spaß - und wir können uns vorher erkundigen, woher das, was wir dann verstricken wollen, überhaupt kommt und so garantieren, dass wir regionale und vorallem keine Wolle von gequälten Tieren verwenden.

  • Hier findet man eine Liste mit ökologischen Bezugsquellen von Garnen
  • Hier noch eine Liste mit ökologischen Spinnereien


Was denkt ihr darüber? Ist das alles Quatsch? Übertriebener Blödsinn? Oder ist es euch wichtig, woher eure Wolle kommt?


Kommentare:

  1. danke für diesen post. ich wusste das nicht und bin wirklich schockiert. es it unglaublich, wie grausam menschen sein können. ich werde auf jeden fall darauf achten und bei öko/ baumwolle bleiben. danke

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  2. Danke für diesen Post. Momentan arbeite ich eh am liebsten mit Microfaser oder Baumwolle, Bambus und Milchfasern...aber jetzt werde ich noch mehr darauf achten, sollte ich mal was anderes verarbeiten!!

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  3. Auch bedanke mich für diese Informationen!
    Es ist schon erschreckend, so etwas zu lesen.
    Da bin ja froh, daß ich in der Hauptsache Schaf- und Schnuckenwolle von befreundeten Züchtern haben kann.

    Liebe Grüsse Heike

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  4. Super dass du darüber schreibst, meine Wolle ist zumeist von Schafen die ich kenne und bei gekaufter Wolle ist es gut solche Listen wie du es hier schreibst zu bachten. herzliche Grüße Anke

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  5. eine super-alternative ist die wolle vom finkhof: www.finkhof.de - die verwende ich seit einiger zeit für mein label.
    auf diesen beitrag hier bin ich gestossen, weil auch ich nach der herkunft von schachenmayr-wolle gesucht habe...
    leider hab ich natürlich nix gefunden - aber warum nur? es ist doch sonst auch üblich, die herkunftsländer anzugeben...

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  6. Bis eben habe ich mir gar keine Gedanken über die Herkunft der Wolle, die ich verarbeite gemacht. Aber Du hast vollkommen recht, in Zukunft werde ich mir genau überlegen, was ich bei wem kaufe.
    Grüße

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  7. Mega interessant! Danke. Das traurige daran ist, daß es immer schwieriger wird, nicht gleich Vegan zu leben, wenn praktisch an alles tierischen Produkten potentiell so viel Leid klebt :(

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  8. Ich habe mir darüber auch schon meine Gedanken gemacht und bevor ich diese Seite fand, eine Mail an Lana Grossa geschickt. Bin mal gespannt ob ich eine Antwort bekomme.
    Ich verarbeite hauptsächlich Rohwolle aus dem Raum Niederrhein. Hier gibt es viele kleine Herden mit unterschiedlichen Schafrassen. Die Wolle wurde auf Anfrage bisher kostenpflichtig in der Müllverbrennung entsorgt. Jetzt holen wir die Wolle ab und verarbeiten sie in Handarbeit und ohne Chemie. www.wikingerhort-oberhausen.de

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    1. Hallo Wikingerhort,

      ich habe von Lana Grossa Antwort bekommen:

      Unsere Lieferanten kaufen das bereits geschorene Rohgarn über die Wollbörse von verschiedenen Händlern (aus Neuseeland und Australien) auf und achten darauf, dass die Rohwolle nur von Farmern bezogen wird, die kein Mulesing anwenden.
      Stichproben können aber aufgrund der Vielzahl von Händlern nur vereinzelt durchgeführt werden.

      Fazit: Leider auch Blutwolle!

      Aber schaut mal hier: https://www.youtube.com/watch?v=esZTgIvCU_8
      oder hier das ist Wolle aus Süd America, da gibt es Mulesing nicht, weil es da die Fleigen nicht gibt: http://www.lanade.de/malabrigo/malabrigo-lace
      oder hier: http://finkhof.de/

      Also: es gibt schon Alternativen - sogar von deutschen Merinos!!

      LG

      Petra

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  9. Liebe Tofutrulla,
    sehr gutes Artikel. Über mehrere Punkte stimme ich zu.
    Danke, für die Information!
    LG ai

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  10. Danke für Deine Arbeit.
    Ich habe Dich bei mir verlinkt. Falls Du nicht magst, sag bitte Bescheid.
    Liebe Grüße
    Roswitha

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  11. SEhr interessant! Und toll auch in anderen Blog`s über Mulesing zu lesen. :) Das freut mich sehr! Ich recherchiere nun schon über ein Jahr bei Wollfirmen und Herstellern. Bei mir gibts eine Liste wo ich alles zusammen getragen habe. Inzwischen weiss ich, dass es sie gibt...man muss sie nur finden. In meinem Wollblog kannst Du über meine Recherchen nachlesen: http://difig-wolle.blogspot.ch (bei Rubrik *Bitte lesen*)
    Was mich am meisten ärgert bei dieser schlimmer Sache ist, dass viele viele STrickerinnen die regelmässig und oft stricken und oft auch gaaaanz laut schreien, dass genau die oftmals nach zwei drei Wochen alles wieder vergessen haben und weiter diese Wolle kaufen. Das stimmt mich sehr traurig und nachdenklich.
    Liebe Grüsse
    verflixteNadel (ich hab auch in meinem Hauptblog darüber geschrieben: *Durchs Leben* und dann runter scrollen)

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  12. Vielen Dank Dir für die Informationen, vor ein paar Monaten bin ich auch mit diesem Thema konfrontiert worden und habe meine Konsequenz draus
    gezogen keine Wolle mehr aus Tierfasern zu kaufen.

    Habe erst gestern ein paar Socken fertig gestrickt aus einem
    Baumwollacrylmix und die sind superkuschelig geworden, also ich
    brauche keine Schurwolle mehr!

    Habe heute einen Post in meinem Blog über mulesing verfasst und einen Link zu diesem Post gesetzt, ich denke mal das Du da nix gegen hast...

    LG Astrid

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  13. Hallo, ein guter Post! Ich bin gerade auch an dem Thema dran- http://gutewolle.blogspot.com -aus der
    Filzerecke, und bin ziemlich entsetzt, daß Mulesing bei den Wollhandlungen überhaupt kein Thema ist.
    In der Liste oben mit ökologischen Bezusquellen finden sich leider so einige davon!
    Liebe Grüße
    Gabi

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  14. Mathilde 31.5.2013
    Hallo ! Ich bin durch Zufall auf die Seite gekommen und bin zutieft bestürzt!Ich finde wir haben alle viel zuviel zum anziehen und die Qallität läßt zu wünschen übrig.Leider haben viel zu wenig Menschen Angst im Müllberg zu ersticken.Ich selber trage ohne Hemmungen gebrauchte Kleidung aus Naturfasern die ich geschenkt bekomme.Leider weis ich nicht immer woher und wie die Produkte hergestellt sind.Aber wenn ich was kaufe achte ich von wo zB. Hess Natur .
    Aber weil wir bei der Wolle sind .Wir sind in der glücklichen Lage und haben selbst Schafe zur Zeit 4 große und 4kleine Schafe.
    Ich liebe unsere Schafe und auch die Arbeit mit der Wolle .
    Bei uns kommt immer 1 mal im Jahr der Schäfer vom Nachbarort und schärt uns die Schafe ohne Hetze und ohne Qual.Alles weitere von der Wollverarbeitung mache ich selber,auch Pulover ,Strümfe,Mützen,Schals ect.. Unsere Kinder und Enkel freuen sich darüber.
    Ich habe auch schon darüber nachgedacht evtuell einen Teil der Wolle zu verkaufen ,habe aber bis jetzt bei den Recherschen immer leider feststellen müssen das die Qualität zwar jeder will,die Handarbeit sich selten jemand vorstellen kann,aber sobald es an das bezahlen geht dann doch lieber 3 billigfussel kauft als 1 gutes Teil.Wenn ich die Arbeit wirklich alles rechnen würde wäre sie auch teuer aber zurecht .Wer tut heute irgendwo etwas umsonst.Ich werde es brobieren!
    Ich hoffe das bei den Menschen (es gäbe da noch viele wietere Thehmen) ein positives Umdenken stattfindet.
    Das haben unsere Tiere nicht verdient das man so grauenvoll mit ihnen umgeht,nur weil vielen das Maß an dem was sie angeblich brauchen oder auch nicht verloren ging.
    Grüße Mathilde.

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    1. Liebe Mathilde,

      danke für deinen netten Kommentar.
      Zu deinem Vorhaben ist mir eben eingefallen, dass du möglicherweise Rohwolle/Kammzüge verkaufen könntest, die begeisterte SpinnerInnen selbst verarbeiten können nach ihrem Geschmack.
      Ich z.B. würde mich freuen, wenn es mehr Angebote für Spinnwolle gäbe, wo ich weiß und (z.B. auch durch Fotos!) nachverfolgen kann, woher sie kommt und wie es den Tieren dort geht.
      Wenn man das Ganze dann noch in einschlägigen Platformen etwas verbreitet, kann ich mir schon vorstellen, dass es da einen Markt gibt...

      Liebe Grüße!

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  15. Hallo tofu,

    danke für den informativen Artikel. Ich habe mich schon immer das Gleiche gefragt, da ich auch sehr viel Handarbeit mache. Sehr schade, dass es immer noch keine standardisierte oder EU weit erforderliche Info auf den Etiketten gibt, wo die Wolle herkommt. Die Industrie sollte mal über so was wie die Infos auf bspw. Thunfisch-Dosen nachdenken, da weiß man dann (soweit man den Herstellern vertrauen kann) ob dieser Delphine schonend gefangen wurde...Hoffen wir, dass sich diesbezgl. bald mal was tut.

    LG, manawaitai

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  16. Hey,
    ist jetzt inzwischen schon ein alter Beitrag, ich hoffe, du liest das hier trotzdem noch ;)
    Ich habe bisher immer mit Lana Grossa Wolle gestrickt und bin seit einiger Zeit fast-Veganerin, ich kaufe keine Kleidung mehr (bis auf Schuhe) und nähe alles selbst aus wundervollen holländischen Stoffen.
    Ich hab auch von der Mulesingpraxis gehört und mich dementsprechend nach der Wolleherkunft gefragt und bei keinem der Wollliferanten einen Verweis gefunden (daher bin ich auf deinem Blog gelandet, habe noch ein bisschen weiter rumgeguckt, nett hast dus hier ;)
    Und dann bin ich fündig geworden, Lana Grossa hat im Zuge des Angoraskandals verlauten lassen, dass sämtliche Garne aus Italien stammen https://de-de.facebook.com/lanagrossa?filter=2 --> siehe Kommentar vom 28.11.
    Natürlich schließt das kein mulesing oder ähnliches aus, aber ich habe davon bisher nur aus Australien was gehört?!
    Bester Gruß

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  17. Hallo,
    da auch ich gerne mit Lana Grossa arbeite, habe ich den Kommentar gesucht auf Facebook und leider nicht finden können :( hast du da vllt einen direkten Link dazu?
    LG

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  18. Interessant zu wissen! Danke!
    PEtra

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  19. Hey, ich hab mich erst seit kurzem mit dem Thema beschäftigt, und hab im Netz nach Infos gesucht. Erst mal ein fettes Lob für Dich, dass Du die Firmen alle schon angeschrieben hast! Find ich super. Ich rate Dir, da dran zu bleiben. Ich denke, ich werde sie auch anschreiben, damit sie sehen, dass wir das nicht wollen. Und dann konsequent was anderes kaufen. Vielen Dank für die wertvollen Tipps zu den Alternativen.
    Echt cool!

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  20. Hi
    Wurde gestern von meiner ma auf dieses Thema aufmerksam gemacht. Wir beide stricken sehr viel. Hab mich dann auch direkt mal schlau gemacht und kam auf diese seit. Werde mich jetzt auch umstellen und andere Materialien verwenden. Bin noch auf der suche nach wolle von glücklichen Schafen.
    Hab heute auch paar Firmen angeschrieben . bin gespannt ob da was zurück kommt.

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  21. Wieso steht Coats GmbH auf der Liste der ökologischen Wollhersteller, wenn nach einer Woche auf Ihre Anfrage nicht geantwortet wurde?

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  22. "Schafpate" von Zwerger Opal unterstützt die Wanderschäferei, es wird für diese Kollektion ausschließlich deutsche Wolle verwendet (und 25 % PA für die bessere Haltbarkeit).
    Für die weiteren Kollektionen (Hundertwasser, Regenwald etc.) verwendet Opal laut Homepage Mischkammzüge aus 50 % deutscher, 50 % südamerikanischer Wolle, garantiert mulesingfrei. So steht es auf der Homepage.

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  23. Hallo, mit deinem Beitrag sprichst du mir aus dem Herzen! Es ist gut zu wissen, dass diese Fragena auch andere Menschen beschäftigen (man hat oft den Eindruck, dass das niemanden kümmert). Ich finde es unglaublich, dass auf den Woll-Schleifchen keinerlei Herkunftsangabe stehen muss, wo dies doch im Lebensmittelbereich zB. schon gang und gäbe ist. Wenn ich Berichte über die Grausamkeiten in der Schafhaltung lese, muss ich weinen. Es stimmt - den hübschen, bunten Wollknäueln sieht man das Blut und das Leid nicht an, die an ihnen haften. Da muss noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden...
    Viele Grüße,
    Gabriele

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